Vorstellung
1929 erfolgte die Gründung eines Maurerbetriebs durch Max Bögl senior. 1955 trat Max Bögl junior in die Firma ein und erweiterte den Betrieb um Straßen- und Kanalbau. 1973 war die Übergabe des Betriebes an die Söhne Hans und Max Bögl. 1974 erfolgte die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens an Max Bögl sen. Es wurden die Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG und die erste Niederlassung der Firma inErlangen gegründet. Neben bereits erfolgten Übernahmen kamen 1990 die ersten Betriebe inOstdeutschland hinzu. 1994 wurde die erste Auslandsniederlassung in Tschechiengegründet. 1997 kam es zu einer Strukturänderung im Unternehmen. Aus dem bisherigen Gesamtunternehmen wurden einzelne Bereiche herausgenommen und als eigenständige Unternehmen im Verbund geführt. Für die Errichtung der größten freitragenden Halle der Welt, der Luftschiffhalle der CargoLifter AG in Brandtbei Berlin, erhielt die Max Bögl GmbH 2000 den europäischen Stahlbaupreis. Die Firmengruppe Max Bögl erhielt 2002 mit dem Auftrag zum Bau von drei U-Bahnhöfen in Amsterdam den bisher größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte. Die erste kommerziell betriebene Transrapidstrecke der Welt wurde 2003 in Shanghai eingeweiht. Deren Fahrwegträger stammen von Max Bögl. Das Unternehmen errichtete die 2005 vollendete Staumauer der Talsperre Leibis-Lichte in Thüringen. 2006 erfolgte die Fertigstellung derSchnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München. Neben dem Streckenbau (also Trasse, Brücken, Tunnel) wurde hier auch erstmals das System der „Festen Fahrbahn Bögl“ (Gleistragplatte) eingebaut. Weitere bekannte Bauwerke des Unternehmens sind die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main, das RheinEnergieStadion in Köln, dieStrelasundquerung von Stralsund auf die Insel Rügen, die Daimler-Chrysler Hochhäuser am Potsdamer Platz in Berlin und der neue Berliner Hauptbahnhof. Die Firmengruppe verfügt über sechs Fertigteilwerke in Neumarkt, Bachhausen bei Berching, Gera, Linthe, Hamminkeln undLiebenau sowie über 30 weitere Standorte in Deutschland und dem europäischen Ausland, denen wiederum weitere Produktionsstätten angegliedert sind. Leistung 2008: 1300 Millionen Euro ![]()
2008 bekam die Firma, nachdem das Münchener Transrapid-Projekt gescheitert war, den Zuschlag für den Besucher-Transrapid vom Münchener Flughafen. In einer Großaktion wurde der Zug vom Flughafen München an den Hauptsitz bei Neumarkt in der Oberpfalz gebracht. Max Boegl bezahlte der Deutschen Bahn AG für den Besucherzug den symbolischen Preis von 1 € |