Einzeltherapie bedeutet, daß Ihnen ein Therapeut, bzw. eine Therapeutin fünfzig Minuten lang, in der Regel einmal pro Woche, seine Aufmerksamkeit schenkt. Praktisch immer, sollte bei jeder Therapie, eine Phase der Einzeltherapie am Anfang stehen.
In der Regel sitzen sich Therapeut und Patient in einer Sitzgruppe gegenüber. Körperliche Berührungen finden nicht statt. Eine Sitzung hat den Charakter eines freundschaftlichen, entspannten Gesprächs, so ähnlich, wie Sie sich wünschen, daß ein Freund Ihnen zuhört. Es wird auch, insbesonders anfangs, nichts von Ihnen erwartet. Sie müssen also nicht schon alles wissen oder alles erklären können. Dies würde ja das Ergebnis der Arbeit vorwegnehmen. Klarheit und Verständnis für die eigenen Gefühle, das eigene Verhalten zu gewinnen, ist ein wesentliches Ziel.
Wichtig
ist zunächst nur eines: Ehrlichkeit! Der Therapeut ist nur in einem professionellem Sinne an Ihrer Veränderung interessiert. Wenn Sie bestimmte Probleme oder Lebensumstände, z.B. Süchte und Abhängigkeiten, verschweigen, weil Sie sich vielleicht schämen, so passiert nichts weiter, als das es Ihre Zeit ist, die ungenutzt verstreicht. Ein Therapeut hält sich in der Regel mit seiner Meinung über das Leben und die Welt zurück, es sei denn, Sie fragen danach. Grundsätzlich haben Sie auch ein Recht zu erfahren, welch Geistes Kind Ihr Therapeut ist. Wenn Sie Fragen haben, fragen Sie.Wer bezahlt die Psychotherapie?